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Sensorische Integration

„Ist jener neurologische Prozess, bei dem die Sinneseindrücke aus der Umwelt und vom Körper geordnet (verarbeitet) werden, damit der Mensch seinen Körper innerhalb der Umwelt sinnvoll einsetzen kann.“ 

(nach Fisher, Murray, Bundy)

Unter Sensorischer Integrationstherapie versteht man eine Therapiemethode, die den Fokus auf eine Harmonisierung und Regulierung der Sinneswahrnehmung legt. Diese hat Einfluss auf die Planung von Bewegungen, auf Kraftdosierung und Be­wegungsqualität. Die Planung einer Handlung, sowie Aufmerksamkeit und individuelles Erleben von Emotionen spielen ebenfalls eine Rolle.

www.gsid.de

 

In meiner Praxis findet keine klassische SI-Therapie statt. Das Wissen um die neuronale Wahrnehmungsverarbeitung und deren Nutzen für motorisches Lernen fließt jedoch in alle Anwendungsbereiche meiner Tätigkeit ein, wie z.B.

  • In der Beurteilung der körperlichen Eigenwahrnehmung: Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Gleichgewicht, Oberflächen- und Tiefenwahrnehmung,
  • in der individuellen psychosomatischen „Interpretation“ auf Wahrgenommenes und deren Bedeutung für den jeweiligen Menschen, z.B. Bei Schmerz, bei Einschränkung in Alltagskompetenzen
  • in der Einschätzung einer Über-/Unterreagibilität (das Maß der Sensibilität für einer Sinneswahrnehmung)
  • in Hinblick auf die Fähigkeit zur Eigenregulation des mentalen Erregungsniveaus, z.b. Bei Stress, Überforderung, bei Anpassungsschwierigkeiten,
  • Beurteilung von Konzentration und Aufmerksamkeit